Durch nicht auszureichende Belastbarkeit (Schmierfähigkeit) von Hydraulik-, Motoren- und Getriebeölen, kommt es immer wieder zu Schäden an Pumpen, Lager, Ventilen und Getrieben. Überall dort wo Metalle aneinander reiben (Mischreibung) entsteht Verschleiß (Metallspäne und Partikel), der nicht nur das betroffene Bauteil schädigt sondern auch das komplette System verschmutzen kann.
Durch Einsatz des richtigen Fluids sparen Sie Kosten für Ausfallzeiten durch Maschinenreparaturen, Stillstandzeiten und Ersatzteile. Schmierstoffe sollten vor Ihrer Verwendung auf Ihre Belastbarkeit (Schmierfähigkeit) überprüft werden.
Da von der DIN keine besonderen Anforderungen gestellt werden, gibt es leider Schmierstoffe, die für die Anwendung in der Hydraulik, bei Motoren und Getrieben, nicht die ausreichende Schmiereigenschaft besitzen.

Grundlagen

Heute erfüllen fast alle auf dem Markt befindlichen Öle und Schmierfette die Vorgaben der DIN. Diese schreibt jedoch keinenfalls einen einheitlichen Richtwert für die Schmierfähigkeit von Ölen und Schmierfetten vor.

PRAXIS:
5 verschiedene Schmierstoffe, die alle der DIN entsprechen, können
5 verschiedene Schmierfähigkeiten haben.

Es kann deshalb nie sicher gestellt werden, dass ein DIN Schmierstoff einer bestimmten Marke genau den Vorgaben des Herstellers Ihrer Maschine entspricht, die es zu schmieren gilt.

Hauptursache für hydraulische Störungen: falsche Schmierfähigkeit oder Verunreinigungen

Schaden durch falsches Fluid

Aufgrund der Erfahrungen von Herstellern und Anwendern konnte folgende Tatsache bestätigt werden:
Über 75% aller Systemausfälle sind das unmittelbare Ergebnis von falscher Schmierfähigkeit oder Verunreinigung!

Die dadurch verursachten Kosten sind beträchtlich und entstehen durch:

  • Produktionsausfall (Stillstandszeit)
  • Ersatzteilkosten
  • Häufiger Flüssigkeitswechsel
  • Kostspielige Entsorgung
  • Erhöhte allgemeine Wartungskosten
  • Gesteigerter Ausschuß